Die Mehrheit der Fa. OT-Industries ist ins Eigentum der Fa. Mol gelangen

Pläne - Es werden Aufgaben in großen Projekten des Haupteigentümers erhofft

Die Mehrheit der Fa. OT Industries ist ins Eigentum der Fa. Mol gelangen

Die Planung, Vorbereitung und Ausführung von Investitionen können zukünftig statt ausländischer Firmen auch dem eigenen Unternehmen der Fa. Mol Nyrt. überlassen werden. Dies wurde dadurch ermöglicht, dass sie den Ankauf von 51% der Fa. OT Indutries (ehemalige Fa. Olajterv) am 31. Januar abgeschlossen und auch die Leitung der Gesellschaft übernommen hat. Die OT Gruppe stellt in der Region ein bedeutendes Planungs- und Ausführungsunternehmen der Kohlenwasserstoffindustrie dar. Unter ihren Referenzen können die meisten ungarischen Investitionen dieses Fachgebiets - jedoch auch anderer Gewerbearten und einiger Auftraggeber außerhalb von Europa - aufgeführt werden. Die Fa. OT verfügt über die Technologie des Altgummirecyclings, die in Ungarn bis jetzt von keinen Ortschaften aufgenommen wurde, obwohl – nach den früheren Mitteilungen – ein Interesse dafür besteht. 

Die Fa. Mol kann dadurch ziemlich viel ersparen, dass die Dienstleistungen von OT hausintern geworden sind, jedoch über die voraussichtliche Höhe ihrer Ersparnisse konnte der Generaldirektor von OT noch keine Schätzungen der Zeitschrift Világgazdaság bekanntgeben. Wie Herr Gabriel Racka erzählt hat, sei dessen Aufnahme noch anhängig. Die Hauptvorteile sind mit der Teilnahme an den strategisch relevanten Investitionsprojekten von Mol verbunden. So wurde noch auch nicht entschieden, ob es organisatorische bzw. die Leitung betreffende Änderungen, eventuell Entwicklungen oder Erweiterungen bei der Fa. OT durchgeführt werden. Vor allem wird geprüft, welche Wachstumsmöglichkeiten hinsichtlich der Firma bestehen und in welchen Bereichen sowie in welcher Tiefe die Zusammenarbeit der zwei Gesellschaften zweckmäßig sein kann. In den Fokus wird gestellt, die Stabilität der Fa. OT zu erschaffen und ihren erneuten geschäftlichen Aufschwung zu erreichen.

Vom Generaldirektor wird auf die von Mol im vorigen Herbst angekündigte neue Strategie für 15 Jahre aufgebaut, in derer Verwirklichung auch die Fa. OT eine Rolle spielen könnte. Allein im Bereich der Petrolchemie werden in Tiszaújváros und Bratislava Investitionen in einem Wert von 4,5 Milliarden USD beabsichtigt. Herr Gabriel Racka hat dementiert, dass der Mehrheitseigentümer seiner Firma in seiner Strategie einen geringfügigeren Wert auf die Kohlenwasserstoffproduktion legen werde. Er hat hinzugefügt: Die Fa. Mol hat bereits mehrmals angekündigt, dass sie ihre Mittel bei den derzeitigen Ölpreisen auch gewinnreich halten kann und in der Zukunft auch eine bedeutende Rolle in der Forschung und Produktion der Region spielen möchte. Dementsprechend hat die Gesellschaft ihre inländische Produktion – die sich seit Jahren reduziert hat – zurückgewandt und im Februar hat erneut eine neue Konzession in Ungarn gewonnen. Es wird beabsichtigt, für die inländische Forschung und Produktion in den nächsten Jahren mehr Milliarden Forint aufzuwenden und bei diesen Investitionen können dann auch die Fachkenntnisse der Fa. OT genutzt werden.

B. H. L.

(Világgazdaság, 03. März 2017,Freitag, Seite 4)